2009
Stolze 7.500 Personen ließen sich bei Veranstalter Marko Scherngell auf
die Warteliste setzen - sie wollten am Samstag auf den bereits 20.
Tuntenball in den Grazer Congress, hatten aber keine Chance mehr auf
Karten! Nichtsdestotrotz feierten rund 2.500 Besucher am heurigen
Jubiläumsball - auch wenn die Promis diesmal völlig ausblieben.
Verpasst haben die VIPs damit besonders viele als Pfarrer oder Nonnen
verkleidete Gäste. Mit diesen Verkleidungen wollte man wohl ein Zeichen
gegen die jüngsten Aussagen zweier österreichischer Bischöfe zum Thema
Homosexualität setzten. Modisch hielt ansonsten der Kilt Einzug am
schrillsten Event des Jahres - und das, wie etwa auch die
zahlreichen"beflügelten" Outfits nicht zu knapp.
Der Grazer, online
20 Jahre und kein bisschen leiser soll der heurige Tuntenball am
Samstag im Grazer Congress über die Bühne gehen. Das Motto lautet
"Tunten are forever".
Glitzer und Glamour
Auch zum Jubiläum setzt man auf Altbewährtes: Glitzer und Glamour kombiniert mit speziellen Showeinlagen, die Bezug auf die vergangenen 20 Jahre nehmen. Die Eröffnung des Jubiläumsballs wird der Vorsitzende des Veranstaltervereins "Rosalila Pantherinnen", Kurt Zernig, machen: Er und Hans-Peter Weingand, der 2008 mit dem österreichischen "Gay and Lesbian Award" ausgezeichnet worden war, sind seit den Anfängen des Balls mit dabei.
Der schrillste Ball der Mur
Marko Scherngell, der zum zweiten Mal als Organisator auftritt, erinnert sich an die Anfänge des schrillsten Balls an der Mur: Waren es 1990 gerade einmal 120 Gäste, die in die Uni-Mensa kamen, werden heuer 2.500 Besucher im Congress erwartet - die Karten für das 20-Jahre-Jubiläum seien nach vier Tagen ausverkauft gewesen.
Kein Vergleich zum Life-Ball
Den Vergleich mit dem Regenbogenball oder dem Life-Ball in Wien will Scherngell nicht herstellen, denn ersterer sei - im Gegensatz zum Tuntenball - ein klassischer Ball, und der Life-Ball unterscheide seine Gäste in VIP und "normale" Balltiger.
Am Tuntenball soll das nie der Fall sein, weshalb sich sogar Sponsoren und Promis ihre Karte selber kaufen müssten. Der Erlös komme dem Verein "Rosalila Pantherinnen" zu Gute, die mit dem Geld schwul-lesbische Projekte finanzieren.
steiermark.orf.at, online
Wenn man in Grazer Schuhläden Stöckelschuhe Größe 44/46 bekommt und
Strumpfhosen in Übergröße - dann ist er da, der Tuntenball. Schriller
denn je tauchte er gestern den Grazer Congress in ein buntes Meer aus
Netzstrümpfen, Glitzer-Make-up und viel nackte Haut. Denn 2500 schräge
Vögel feierten den 20. Geburtstag des einstigen Aufregers. "7500
standen auf der Warteliste", berichtete Veranstalter Marco Scherngell
von der Begehrtheit des inzwischen etablierten Balls. Einzige Neuerung:
Bis auf ein kleines Kämmerlein neben dem Eingang herrschte überall
Rauchverbot. Und die Prominentendichte hielt sich heuer in Grenzen.
Berührungsängste fehl am Platz. Ob Männlein, Weiblein oder
beides - Berührungsängste spielten in dieser Nacht keine Rolle, auch
nicht, welche WC-Tür man nach endlosem Anstehen durchschritt. In der
Diamond Star-Lounge sorgte Karaoke für schrille Töne, in der
Tuntendisco DJ Diamond Dennis für schräge Moves, im Stefaniensaal
Moderator Christian Rosenzopf für einen reibungslosen Ablauf der Wahl
zur "Miss Tuntenball 2009". Prominentestes Jury-Mitglied:
Hollywood-Fotografin Alexandra Thompson, die schon mit Kim Basinger
gearbeitet hat.
Spanischer Ehrengast. Einer Dame wird der Ball in
unvergesslicher Erinnerung bleiben. Sie reiste extra aus Spanien an, um
am Ball ihren 50. Geburtstag zu feiern - zu Mitternacht gratulierte ihr
Scherngell per Mikro. "Herzergreifend", war er selbst gerührt über ihre
Freude.
kleinezeitung.at, online
Fulminanter Abend: "Tunten are forever" begeisterte tausende Menschen
Bunt, schrill, bahnbrechende Stimmung - das war der 20. Tuntenball
Graz - Es war ein Geburtstag der besonderen Art. Der Tuntenball wurde zum zwanzigsten Mal am Samstag dem 14. Februar begangen und tausende Menschen waren dabei, als der glitzernde Abend mitten in der Grazer Innenstadt, im Congress, stimmungsvoll eröffnet wurde. Die Charity-Veranstaltung der NGO „Rosalila PantherInnen, Schwul-lesbische ARGE Steiermark“ bot nicht nur explodierende Perücken, einen Silberregen im Hauptsaal und einen eigenen Schaumwein, sondern ebenso atemberaubende Kostüme und feierlustige BesucherInnen.
„Der Tuntenball ist und bleibt DAS Event der Steiermark, mit grenzenloser Beliebtheit. Dieses Jahr nahm sogar der OUT-Traveller, das größte LGBT-Reisemagazin der USA, den Ball unter die Top drei der Winterveranstaltungen auf. Ich bin zwar im Organisationsteam und war deswegen etwas unter Stress, aber selbst die Arbeit macht an diesem Ball Spaß. Besonders freute es mich, dass die SoHo Österreich und Steiermark, als auch die SPÖ Steiermark, außerordentlich gut vertreten waren und sichtbar Spaß hatten.“ so Martin Gössl, Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie & Homosexualität) Steiermark.
Wie immer war auch dieser Ball binnen weniger Tage ausverkauft. Viele konnten deswegen an diesem besonderen Abend nicht dabei sein. „Wichtig ist: Der Vorverkauf für den nächsten Ball findet am 1. Dezember 2009 statt. Direkt bei den Rosalila PantherInnen (www.homo.at) oder auf der Homepage des Tuntenballs (www.tuntenball.at) sind von da an Karten erhältlich. Schnell sein und das Datum notieren, es lohnt sich!“, so Gössl auf die Frage, wie man 2010 mit dabei ist.
„… und: Machen wir es dem SP-Stadtrat von Graz, Wolfgang Riedler gleich, der gemeint hat, dass er nächstes Jahr seinen Anzug gegen etwas Buntes eintauschen wird, sonst komme man sich beinahe alt vor.“ so Martin Gössl am Morgen danach mit leidvollen Blick aufgrund blutender Füße.
SoHo Steiermark - online
Gelungenes Jubiläum mit nur wenigen gelungenen Kostümen
(Graz, 14.2.2009). Im neonbarocken Ensemble aus dem Hause Desmond eröffnete Kurt Zernig, der Vorsitzende der RosaLila PantherInnen, vergangenen Samstag den 20. Tuntenball. Die anschließende Polonaise unter der Leitung von Bernia Ogger übertraf – dem Jubiläum entsprechend – alle bisherigen Eröffnungen bei Weitem: Einer Balletteinlage von dietanzschule folgte Dame Shirley Basseys Hit „Diamonds are Forever“, wunderbar interpretiert von der ebenso fabelhaften Diva Ulrich Braunegg. Als weiteres Extra gab es noch eine Steppeinlage, bevor die 15 Polonaisepaare das beeindruckende Ergebnis monatelanger Probenarbeit präsentierten.
Das weitere Programm des Abends war größtenteils von ebenso erlesener Qualität: Die Musik im Stefaniensaal kam abermals von der Big Band Franz Schober, deren Mitglieder dankenswerterweise erstmals nicht gekleidet waren wie frisch vom Sondermüll-Ball kommend, sondern etwas eleganter (oder zumindest so, wie sich diese Herren elegant vorstellen). Den Kammermusiksaal beschallte ebenfalls in bewährter Manier das Trio Fürchtet Euch Nicht (heuer ohne die Ergänzung zum Quartett), dieses jedoch wie eh und je in absoluten No-Go-Outfits. Die Starmania-Dritte Maria Rerych mit Anhang sorgte in der Diamond Lounge für wunderbare Klangerlebnisse und die Tuntendisco bespielte heuer DJ Diamond Dennis. Die grausamsten Hörstürze konnte tunte sich naturgemäß in der Karaoke-Lounge zuziehen.
In Christian Rosenzopf hat man wohl den für den Job der Moderateuse am besten qualifizierten Sportreporter Kärntens gefunden. Les Schuh Shuh, eine herrlich schräge Truppe tanzbegeisterter und kreativer Tunten und Tuntinnen, passen wunderbar ins Konzept des Balls und sollten unbedingt wieder eingeladen werden. Auch The Bad Powells, die Stargäste zu Mitternacht, sorgten mit Discoklassikern für ausgelassene Stimmung, wenngleich uns ihr Auftritt ein bisschen lang erschien. Die Miss Tuntenball-Anwärterinnen schließlich boten auch überwiegend hochkarätige Unterhaltung. Den Sieg und damit den Titel „Miss Tuntenball 2009“ trug Lady Manu mit einer kraftvollen Performance von „Cabaret“ davon. Die heuer erstmals auch prämierten Plätze zwei und drei belegten Darla Decoration und Laura Adams. gundl.at gratuliert herzlich!
Soweit wir das beurteilen können (Dame von Welt hat ihren Alkohol im Flachmann immer selbst dabei), ging die Gastronomie heuer einigermaßen reibungslos vonstatten. Wahrscheinlich wurden wirklich alle bedient, die bedient zu werden wünschten, denn bereits nach wenigen Stunden wirkte ein wesentlicher Teil der Gäste wahnsinnig bedient. Als klare Verbesserung empfanden wir die zusätzliche Bar im Gang zur Galerie.
Eine weitere begrüßenswerte Neuerung war die Lounge mit der Karaokebühne, die man allerdings wesentlich besser bewerben hätte müssen. Vielleicht gelingt es damit in Hinkunft endlich, das fürchterliche Nadelöhr zwischen Stiegenaufgang und langer Halle zu entschärfen. Wir sind es jedenfalls leid, dort ständig angeschüttet und niedergerempelt zu werden.
Ganz wunderbar fanden wir (und finden wir in unserem Wohnzimmer noch immer) die edle Blumendeko von flowerpower.
Die Atmosphäre am Ball fanden wir insgesamt recht locker und angenehm entspannt, die Kleidungsmoral der BesucherInnen scheint hingegen am (bisherigen) Tiefpunkt angekommen zu sein. Zunächst noch großes Lob und Verneigung vor allen großartigen, kreativen, aufwändigen Roben und Kostüme (einige Dutzend waren es ja doch): Ohne euch wäre dieser Ball nur ein weiters großes Clubbing ohne Flair! Und jetzt die Rüge für die Hundertschaften an plumpen, hässlichen, uninspirierten und in letzter Minute zusammengekramten Faschingsgschnas-Fetzen: Leute! Jeans und T-Shirt geht nicht! Scheußliche (oder keine) Unterwäsche und sonst Nix an einem scheußlichen Körper geht nicht! Eine bunte Faschingsperücke plus Straßenkleidung geht nicht! Und so weiter und so fort.
Nichtsdestotrotz: Ein großes Danke an Marko Scherngell und das Team der RosaLila PantherInnen für eine wunderbare Ballnacht und an das Team des Vereins Stop Aids für ihren Einsatz um eine wichtige Sache!
Abschließend noch ein Arbeitsauftrag an die LeserInnen: Alle, die das hier lesen und der Meinung sind, die Kaiserin Elisabeth sei ihnen am Ball erschienen, denken darüber nach, wie unwahrscheinlich es ist, dass sich eine solche Erscheinung in einem grünen oder blauen Kleid oder mit blonden Haaren manifestiert, und setzen sich jetzt in eine Ecke und schreiben hundert Mal: „Nicht jede Person in einem Kleid stellt Sisi dar.“
gundl.at - Text: Die Präsidentin - online
2008
Der 19. Tuntenball ist Geschichte, und wieder einmal war nichts so,
wie man es von anderen Bällen gewohnt ist. Das konnte aber weder
Stadtrat Gerhard Rüsch, VP-Klubobmann Christopher Drexler und
BZÖ-Obmann Gerald Grosz noch Ex-Playmate Esther Rieser, Landesrätin
Bettina Vollath, bfi-Mann Willi Techt und Starmania-Finalist Tom
Neuwirth davon abhalten zu kommen. … 2009 steigt der Ball übrigens am
Valentinstag.
Der Grazer, 24. 2. 2008
Bunter, schriller, Tuntenball 2008: Hautnah durfte auch die
WOCHE-Redaktion den diesjährigen Tuntenball im Grazer Congress
miterleben. Die Musik kam wie gewohnt aus der Südsteiermark - im
Stefaniensaal begeisterte die Big Band Franz Schober und in einem der
Salons das Trio "Fürchtet Euch nicht" mit Klaus Melem aus Wildon. Unter
die prominenten Gäste … mischte sich auch eine starke Delegation aus
Leibnitz - allen voran Moulin Rouge-Chefin Brigitte Ruprechter und ihr
Team.
WOCHE – Südweststeiermark, 21. 2. 2008
Nein, auch zum 19. Tuntenball ist Siegfried Nagl nicht gekommen.
Nicht einmal seine mögliche, künftige Koalitionspartnerin Lisa Rücker
konnte ihn da gnädig stimmen. Was sich Samstagabend im Grazer Congress
abspielte, hätte dem Bürgermeister wohl auch nicht gefallen: Schrille
Farben, aufreizende Kostüme und nackte Körper gab es dort ebenso zu
bestaunen wie die Mitternachtsshow von Tomboy, dem Gewinner der
dänischen Ausgabe von Big Brother. Höhepunkt des Abends war wie immer
die Wahl zur Miss Tuntenball, die dieses Jahr Sissi la Diva aus Wien
gewann.
Falter Steiermark, 20. 2. 2008
Sexy Typen, schrille Tunten! Am 16.02.2008 herrschte in Graz
Ausnahmezustand: Tausende bunte Tunten aus ganz Österreich samt Anhang
feierten im Grazer Congress einen Ball der Superlative: den Tuntenball
2008! Bereits um 19:00, eine Stunde vor offiziellem Beginn,
versammelten sich Schaulustige und erste Gäste vor den Toren des Grazer
Congress. So mancher hegte noch Hoffnungen, vielleicht doch noch eines
der heiß begehrten und längst ausverkauften Tickets zu ergattern. Punkt
20:00 Uhr wurden die Tore geöffnet und der Masse Einlass gewährt. Viele
der schaulustigen und zeigefreudigen Gäste haben sich auch das Motto
des Abends "Tausend Tunten und eine Nacht" zu Herzen genommen und sind
im orientalischen Kostümen erschienen. Stargast Thomas Bickham hatte es
angesichts der opulenten und sexy Kostüme vermutlich noch nie schwerer
Outfit-technisch zu beeindrucken. Der Däne, der für seine Auftritte als
"Tomboy" und den Song "It's OK to be gay" berühmt ist, passte mit
seinen witzigen Songs voller Ironie perfekt zu der Veranstaltung.
Selbstverständlich wurde auch 2008 wieder die die Miss Tuntenball
gewählt. Sissy La Diva machte mit ihrer phänomenalen Performance das
Rennen. Bis in die frühen Morgenstunden wurde noch getanzt, gelacht,
gefeiert und geflirtet. Danke an Tuntenball-Organisator Marko
Scherngell und das Team der Rosalila PantherInnen für den tollen Abend!
www.gaynet.at, 19. 2. 2008
Ist das noch Mann – ist das schon Frau? Beim Tuntenball weiss man
das nie so genau! Schrill – schriller – Tuntenball: Unter dem Motto
„1000 Tunten und eine Nacht“ sorgten in Graz „herrliche Damen“ in
atemberaubenden Kostümen für ausgelassene Stimmung. Die Aussage des
Abends aber ebenso: Alle Menschen sind gleich!
Steiermark heute, 18. 2. 2008
Vielseitig und entspannt: Tuntenball 2008. Offenbar war das Motto
„Tausend Tunten und eine Nacht“ geschickt gewählt, denn beim heurigen
Tuntenball bevölkerten Dschinns, Haremsdamen und Sultane sonder Zahl
den Grazer Congress. Und auch die meisten anderen BesucherInnen hatten
sich brav Gedanken gemacht, welches Outfit dem Anlass angemessen sei:
Die textilen und textilfreien Geschmacklosigkeiten und Banalitäten
hielten sich dankenswerterweise in Grenzen… Der Ball der
schwul-lesbischen ARGE Steiermark, der in den meisten Medien gemeinhin
durch Reportagen gewürdigt wird, die kollabieren, sobald man ihnen das
Wörtchen schrill wegnimmt, überzeugte heuer durch wesentlich
entspanntere Stimmung und den hohen Anteil an akzeptabel ge- und
entkleideten Menschen sowie durch eine etwas verbesserte Kommunikation
unserer gesellschaftspolitischen Anliegen.
www.gundl.at, 18. 2. 2008
Bunt, schrill und ausgelassen ist von Samstag auf Sonntag im Grazer
Congress der traditionelle Tuntenball über die Bühne gegangen.
Natürlich ausverkauft, natürlich schräg! Das an die orientalische
Literatur (Tausend und eine Nacht) angelehnte Motto "1000 Tunten und
eine Nacht" wurde in Sachen Besucherzahl bei weitem übertroffen. Und
auch die Erwartungen von Organisator Marko Scherngell - "der Bauchtanz
wird heuer sicher nicht zu kurz kommen, unsere orientalische Bar wird
gestürmt" - sind eingetreten. Mit aufwändigen Kostümen, stylischen
Frisuren und auffälligen Bemalungen haben die Gäste der auslaufenden
Ball-Saison noch einmal ihren Stempel aufgedrückt. Der Tuntenball ist
übrigens eine Charity-Veranstaltung der "Rosalila PantherInnen" - der
Erlös kommt schwul-lesbischen Projekten zu Gute.
Kronen Zeitung, 18. 2. 2008
Das schrillste Ballereignis des Jahres, der Tuntenball, ging am
Samstagabend in Graz über die Bühne. Zur bereits 19. Auflage des auch
diesmal ausverkauften Events trafen sich 2.500 Dragqueens und grell
gestylte Balltiger im Grazer Congress. Das diesjährige Motto versprach
mehr als einen Hauch Morgenland: "1000 Tunten und eine Nacht". Viele
Gäste kamen in orientalischen Outfits und ließen sich von
Bauchtanz-Darbietungen bezaubern. War der Ball früher ein Geheimtipp
für schräge Vögel, so hat sich das längst geändert: Politiker und
andere Prominente sind inzwischen Stammgäste am Tuntenball.
Bildungslandesrätin Bettina Vollath (SP), diesmal im goldenen Umhang,
mischte sich ebenso unters Partyvolk wie VP-Verkehrsstadtrat Gerhard
Rüsch, VP-Gemeinderat Kurt Hohensinner und BZÖ-Generalsekretär Gerald
Grosz.
Österreich, 18. 2. 2008
Tuntenball 2008: Dieses Jahr war Transgender.at beim Tuntenball
2008, dem steirischen Pendanten zum Lifeball zu Gast, um für Euch die
schönsten Bilder einzufangen.
www.transgender.at, 17. 2. 2008
Der 19. Tuntenball am 16. Februar lockte über 2.000 Besucher in den
Grazer Congress. Ob hetero oder homo, alle waren willkommen, und
gemeinsam wurde die ganze Nacht gefeiert. Die aufwendigen, oft selbst
gestalteten Kostüme boten den erstaunten Augen so manch tiefen Einblick
und viel nackte Haut. Der Ball war ein voller Erfolg, was nicht nur an
der Organisation, sondern auch an den bunten und gutgelaunten Gästen
lag. Die Highlights des Abends waren zahlreich; besonders unterhaltsam
war die Wahl zur Miss Tuntenball. Der Ball bot viel Platz für Farben,
schräge Vögel, Spaß und gepflegte Unterhaltung, kein Platz war für
Berührungsängste.
ORF Steiermark online, 17. 2. 2008
Die besten Fotos vom schrillsten Ball der Saison, Perücken, Lack,
Leder und viel nackte Haut. Der Tuntenball der Rosalila Pantherinnen
war wieder ein absolutes Highlight. Selbst Größen aus Politik und
Medien schlüpften für dieses Event in gewagte Outfits…
www.partantenne.at, 17. 2 .2008
Auch wenn am gestrigen Tuntenball die Polonaise mit 15 Minuten
Rekordlänge aufwies und die Tanzlehrerin Bernia Ogger auf Grund
anderweitiger Verpflichtungen nicht vor Ort war, ist der Tuntenball
2008 Geschichte.Grund genug, einmal nachzufragen, wie es sich als
Homosexueller in Graz lebt. Deshalb baten wir Gottfried Gruber zum
Gespräch. Und er bestätigt, womit sich viele Homosexuelle in Graz
herumplagen: „Wir sind von vielen Vorurteilen umgeben und müssen uns
oft beschimpfen lassen.“ Aber er muss auch zugeben: „Es hat sich in den
letzten Jahren gebessert.“
Der Grazer, 17. 2. 2008
Die Nacht der schrägen Vögel Männlein oder Weiblein - beim 19.
Tuntenball kannten 2500 Gäste keine Berührungsängste. Ob man es mit
Männlein oder Weiblein zu tun hatte, war im Einzelfall schwer
auszumachen, es spielte aber auch keine Rolle. "Ein Ball für alle", wie
Veranstalter Marko Scherngell, in einen Hauch von Violett gehüllt,
feststellte, "jeder wird gleich behandelt, jeder muss seine Karte
kaufen." Auch Alfons Haider, der gestern extra aus Wien angereist war,
um mit seiner Anwesenheit "ein politisches Zeichen zu setzen". 2500
Ballbesuchern bot der 19. Tuntenball 2008 im Grazer Congress viel Platz
für Farben, schräge Vögel, Spaß und gepflegte Unterhaltung, kein Platz
war für Berührungsängste. Die auch Politiker nicht zeigten. So schritt
etwa SP-Landesrätin Bettina Vollath im edlen roten Kleid mit goldenem
Umhang kurz vor Mitternacht über den Laufsteg, beklatscht von
VP-Stadtrat Gerhard Rüsch, VP-Klubobmann Christopher Drexler und
BZÖ-Chef Gerald Grosz. Die Designer Elke Steffen-Kühnl und Silvia
Riediger von Ardea Luh hatten unter dem Motto "Einführung in den
Serail" eine beeindruckende Promi-Moden-Show inszeniert. …
Berührt zeigte sich Scherngell am Nachmittag nach einem Telefonat.
Eine 94-jährige Dame ohne Eintrittskarte hatte ihn angefleht, gemeinsam
mit ihm die Gäste auf der Feststiege begrüßen zu dürfen. Sie durfte.
Höhepunkte des Abends waren der Mitternachts-Auftritt von Sänger
Tomboy, der extra aus Dänemark einflog, und die Wahl der Miss
Tuntenball 2008. Besonderen Anklang unter den Gästen fand heuer der
Blaue Salon. Mit Entspannungsmusik und blauen Pölstern als
Chill-Out-Area gestaltet, bot er besonders stöckelschuh-geplagten
Männern Raum zum Fallenlassen.
Kleine Zeitung, 17. 2. 2008
"Ballvater" mit Botschaft Marko Scherngell (26) organisiert erstmals
den Grazer Tuntenball. „Liebe macht keinen Unterschied, wo liegt also
das Problem", schickt Marko Scherngell voraus. Der 26-Jährige
organisiert heuer erstmals den Tuntenball, der heute Abend im Grazer
Congress über die regenbogenfarbene Bühne gehen wird. Unter dem Motto
"1001 Nacht" lädt Scherngell gemeinsam mit dem steirischen Schwulen-
und Lesbenverein "Rosalila Pantherinnen" zu dem bereits weit über die
steirischen Grenzen bekannten Fest der Lebensfreude mit den wohl
buntesten Gästen, die die grüne Mark zu bieten hat. Bereits im August
begann der gebürtige Judenburger, der im letzten Jahr zur "Miss
Tuntenball" gewählt wurde, mit den Vorbereitungen. "Natürlich waren die
letzten Monate mit viel Arbeit verbunden, aber ich weiß ja, wofür ich
das gemacht habe", erzählt er. Denn nach wie vor sei die
Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Liebe ein Thema. Für den guten
Zweck Der richtige Weg sei aber bereits eingeschlagen: "Auf dem
Tuntenball kann man sehen, dass wir alle gleich sind. Egal, ob Homo
oder Hetero, wir wollen einfach unbeschwert feiern." Und das Ganze
passiert auch noch für einen guten Zweck: Die Einnahmen fließen in
Projekte der Pantherinnen. Vor neun Jahren besuchte der gelernte
Kellner den schrillen Ball übrigens zum ersten Mal. "Damals habe ich
kleidungstechnisch völlig danebengegriffen", erinnert er sich
schmunzelnd. Ganz selbstverständlich schlüpfte er in Anzug und
Krawatte. Heuer kann ihm das nicht passieren: Er wird als
orientalisches Zauberwesen für den reibungslosen Ablauf sorgen.
Kleine Zeitung, 16. 2. 2008
Es war wieder einmal soweit: Frei nach dem Motto "Weniger ist mehr"
ging der 19. Grazer Tuntenball der Rosalila Pantherinnen im Congress
über die Bühne. In der RoSy-Disco war die Stimmung dabei übrigens
genauso perfekt wie im Stefaniensaal bei der Kür zur Miss Tuntenball
2008 und dem Stargast Tomboy.
www.grazer.at, 16. 2. 2008
Tunte für eine Nacht: Einst war er eine bescheidene Tanzgelegenheit
für Außenseiter. 18 Jahre später ist der Tuntenball einer der
angesagtesten Bälle der Stadt. Wenn der Homosexuellenaktivist Kurt
Zernig an den ersten Tuntenball vor 18 Jahren denkt, fällt ihm auf:
Damals kannte er fast jeden der 120 schwulen Besucher. Er erinnert sich
an die simplen Kostüme und dass es weder eine Wahl zur Miss Tuntenball
noch eine Polonaise gab, nur eine kleine Travestieshow zu Mitternacht.
Doch obwohl die Musik aus der Konserve kam und lediglich eine einzige
kleine Lichtorgel die Uni-Mensa beleuchtete, war der Abend ein großer
Erfolg. In dieser Nacht wurde der Grundstein für den einzigen
österreichischen Tuntenball gelegt, einem schrägen Kostümball, der für
eine Nacht Geschlechterrollen auf den Kopf stellt. Heute ist er einer
der beliebtesten Bälle der Stadt und in deren größtem Ballsaal, dem
Grazer Congress, angekommen… Da nicht nur Lesben und Schwule, sondern
auch Heterosexuelle Gefallen an der Travestie finden, ist er häufig
schon vierzig Tage im Voraus ausverkauft. Doch nicht jedem ist das
freizügige Spektakel geheuer. 2003 erregte ein profil-Interview mit
Bürgermeister Siegfried Nagl Aufsehen, in dem er gestand, "keine rechte
Freude" mit dem Tuntenball zu haben, denn "dort wird so abgefeiert,
dass es einen Familienmenschen wirklich trifft, weil fast alle nackt
herumhüpfen und ihre Sexualität nach außen tragen".
Falter Steiermark, 13. 2. 2008
Längst ausverkauft ist der „Tuntenball“ im Grazer Kongress. 1990 als
Fest in der Uni-Mensa mit 120 Leuten gestartet, entwickelte sich der
Ball zu einem Fest der Begegnung und zu einem Highlight der Grazer
Ballsaison. Nirgends in Österreich feiern so viele Lesben, Schwule und
Heteros gemeinsam.
„Veranstaltungen wie der Tuntenball sind wichtig, um für die
Öffentlichkeit aufzuzeigen, dass anders sein sehr bereichernd für uns
alle sein kann,“ meint Nicola Scharfetter, Vorsitzende der „Rosalila
PantherInnen“. Für die steirische schwul-lesbische Initiative erfüllt
der Ball jedoch noch einen anderen, sehr wichtigen Zweck: „Der
Tuntenball ist eine Charity-Veranstaltung und mit dem Erlös finanzieren
wir z.B. unsere Aufklärungsbroschüren“, erklärt Hans-Peter Weingand,
einer der Tuntenball-Gründer: „Oder 2007 das Projekt ,liebe ist‘ für
Schule und Jugendarbeit zur Aufklärung und zum Abbau von Vorurteilen
und Gewalt in Bezug auf andere L(i)ebensformen.“
Korso, 10. 2. 2008
Hatten wir noch kurz davor beschlossen, heuer nicht über den Tuntenball
zu berichten, weil wir prinzipiell unsere Aufmerksamkeit weniger auf
Events aller Art richten, so hat uns überraschend ein Artikel erreicht,
der doch megaphonische Aspekte des Balls hervorstreichen konnte. … Am
16. Februar findet der Tuntenball in Graz statt. Kaum jemand weiß, dass
diese schrille Veranstaltung nicht nur der Belustigung feierfreudiger
GrazerInnen dient. Der Tuntenball ist eine Charity Veranstaltung,
dessen Einnahmen ausschließlich dem Verein „Rosalila PantherInnen“
zugute kommen. Mit dem Geld werden Informations- und
Aufklärungsbroschüren zum Thema Homosexualität finanziert. Auch das
Budget der Öffentlichkeitsarbeit und Workshops kommt aus diesem Topf.
So dient der Tuntenball nicht der finanziellen sondern der
gesellschaftlichen Bereicherung.
Megaphon, Februar 2008
Event des Monats: Tuntenball Diesmal geht der schrägste Ball der Saison
unter dem Motto "1000 Tunten und eine Nacht" über die Bühne. An
Bauchtanz und orientalischem Flair wird es an diesem Abend also nicht
fehlen. Als mitternächtlicher Stargast wird Thomas Bickham, der
Gewinner der dänischen Ausgabe von "Big Brother", aus Kopenhagen
eingeflogen.
Steirer Monat, 1. 2. 2008
Tuntenball 2008: 1000 Tunten und eine Nacht lautet das orientalische
Motto des diesjährigen Tuntenballs, für den es nur mehr Karten auf dem
Schwarzmarkt gibt – oder vielleicht gegen ein kleines zusätzliches
Bakschisch im Bazar?
Lambda Naschrichten, Nr. 1/2008
"Candy Man" für die Diva: Glamourös waren sie alle, Moderatorin Miss
Lucy Lindt und die zehn Kandidatinnen bei der Vorausscheidung zur "Miss
Tuntenball 2008". Mit ausgeflippten Outfits und dem Mikrophon
"bewaffnet" performten sie auf der Bühne Songs von Rihanna, Christina
Aguilera und Janis Choplin. Bewertet wurden die Ladys und deren
Performances von den drei Starmaniacs Tom, Andy und Niddl. Letztere
präsentierte auch ihre neue Single "You gonna be the one". Aus den zehn
Kandidatinnen wurden die besten sechs ausgewählt, die sich am 16.
Februar beim Tuntenball einem breiten Publikum präsentieren und um den
Titel "Miss Tuntenball 2008" rittern werden. "Das Niveau der heurigen
Künstlerinnen war im Gegensatz zu den letzten Jahren um einiges höher",
resümiert Robert "Robsy" Koschier von "rosy".
Grazer Woche, 23. 1. 2008
Mistermissen: Volles Haus bei der Tuntenball-Selection in der
Postgarage! „Herrliche Damen“ als Highlight. … Die schrillen Diven
heizten dem Publikum ordentlich ein. Sechs Mistermissen kämpfen nun am
16. Februar um den begehrten Titel des schrillen Events.
Grazetta, Jänner 2008
Jetzt wird es richtig tuntig Große Ereignisse werfen lange Schatten
voraus. So auch einer der Höhepunkte der Grazer Ballsaison, der
Tuntenball. Der schrillste Ball der Stadt steigt eigentlich erst am 16.
Februar, bereits am Samstag geht die Vorauswahl zur "Miss Tuntenball"
über die Bühne. Wer bei der Wahl beim Ball selbst mitmachen will, muss
sich der "Tuntenball Selection" in der Postgarage stellen. Einen Fummel
übergezogen und ein Lied zur Begleitung ausgesucht - und schon ist man
dabei. Die besten sechs dürfen dann auch am 16. Februar im Congress
auftreten, alle anderen Teilnehmer werden zumindest mit einer
Eintrittskarte für den Tuntenball belohnt. Durch den Abend in der
Postgarage führt Miss Lucy Lindt, den musikalischen Rahmen bilden DJ
Sonic und Giovanni Lebau, im second floor lädt DJ CU Paris zur
Schlagerparade.
Kleine Zeitung, 17. 1. 2008
Am Tuntenball fließt heuer "Primo": Das Kostüm des Veranstalters ist in
Planung, der Tuntenball-Wein bereits abgefüllt. Sein Kostüm hat er noch
nicht, mit den restlichen Vorbereitungen liegt Marco Scherngell,
Veranstalter des heurigen Tuntenballs (16. Februar, Grazer Congress),
im Zeitplan. "Es wird etwas mit Schleier - und viel Haut", erklärt er
verschmitzt. Schneidern lässt er sich sein schillerndes Outfit von
Silvia Riediger und Elke Steffen-Kühnl von "ardea luh". Die beiden
werden ihre Mode - vom Straßenoutfit bis zum Hochzeitskleid - auch auf
dem Ball präsentieren. Höhepunkt wird allerdings der Auftritt des
Sängers Tomboy, der aus Dänemark einfliegt. Der Anstoß zum Ball - mit
gefüllten Weingläsern - erfolgte gestern in der Buddah Bar, wo "Miss
Tuntenball 2007" den Ballwein von Jungwinzer Holger Hagen (Carpe Vinum)
präsentierte: "Primo", eine trockene Weißweincuvee. Der Ball ist ein
Charity-Event, der Erlös dient schwul-lesbischen Projekten.
Kleine Zeitung, 10. 1. 2008
Fremde Federn für die Miss Tunte Flitter, Fummel, Frauenpower: Lucy
Lindt, "Königin Mutter" der Tunten, verrät, wie die Verwandlung in eine
Diva funktioniert. Die Paradiesvögel fliegen am 19. Jänner wieder tief.
Denn ab 20 Uhr stellen sich royale Diven in der Postgarage der Vorwahl
für die Miss Tuntenball. Und dabei verwandeln sich männliche Entlein
mit viel Aufwand in wunderschöne weibliche Schwäne. Doch das will
gelernt sein, wie Moderatorin und "Königin Mutter" der Szene Lucy
Lindt, im bürgerlichen Namen Gerhard Prügger, verrät: "Es kann schon
einen ganzen Tag dauern, bis die Verwandlung abgeschlossen ist." Je
nach Design und Aufwand muss man aber mit einer Minimalzeit von drei
Stunden rechnen.
Grazer Woche, 9. 1. 2008
Tuntige Ballnacht: Unter dem viel versprechenden Ballmotto "Tausend
Tunten und eine Nacht" wird der Grazer Kongress am 16. Februar eine
furiose Ballnacht mit besonders viel Farbe, Glanz und Erotik erleben.
In Anlehnung an die berühmten Märchen aus Tausendundeiner Nacht werden
die illustren Ballgäste atemberaubende Bauchtänze in sensationellen
Kostümen zum Besten geben und dabei ausgelassen in einer der
orientalischen Lounges feiern. Als Stargast für die Mitternachtseinlage
fliegen die "PantherInnen" diesmal Thomas Bickham aus Kopenhagen ein.
Bickham wurde 2003 als Gewinner der dänischen Ausgabe von "Big Brother"
und durch die folgende Teilnahme an der TV-Show "Die fantastischen
Fünf" zum bekanntesten Schwulen Dänemarks. "Seine Auftritte als,
Tomboy' beim Copenhagen Pride 2006 - die dänische Regenbogenparade -,
seine Liebe zu opulenten Kostümen, seine witzigen Songs voller Ironie -
das alles ist so, als ob es speziell für den Tuntenball geschaffen
wäre", fiebert der Tuntenball-Organisator Marko Scherngell dem Auftritt
entgegen.
Steirer Monat, 1. 1. 2008
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