Um die Gründe für die Absage unserer Teilnahme am Aufsteirern 2026 nachvollziehen zu können, wurde sowohl der Veranstalter, der iVents Kulturagentur, als auch im Büro von Landeshauptmann und Volkskulturreferent Mario Kunasek um eine Stellungnahme nachgefragt.
Landeshauptmann sieht Verantwortung beim Veranstalter
„Aus dem Büro von Landeshauptmann und Volkskulturreferent Mario Kunasek (FPÖ) heißt es, dass man mit dem Aus für die Hütte der PantherInnen nichts zu tun habe, das sei Sache der Veranstalter. Im Vorjahr war über die Hütte allerdings sehr wohl auch von höchster Stelle mitentschieden worden…“
Quelle: Kleinen Zeitung vom 21. Juli 2026
Veranstalter iVents verweist auf jährlich wechselndes Prinzip
Die iVents Kulturagentur begründet die Absage wie folgt: „Die Standmöglichkeit wird im sozialen bzw. karitativen Bereich im Rahmen des Aufsteirerns nach einem jährlich wechselnden Prinzip vergeben. Für die kommende Ausgabe ist diese Möglichkeit für ein Sozialtherapeutikum vorgesehen, das mit seiner Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet.
Dieser soziale bzw. karitative Bereich ergänzt somit das Aufsteirern, steht jedoch nicht im Zentrum der volkskulturellen Ausrichtung.
Wir sind überzeugt, dass unsere Entscheidung gut vermittelbar ist und setzen weiterhin auf ein respektvolles Miteinander.“
RosaLila PantherInnen: Begründung überzeugt nicht
Für die uns wirft diese Argumentation Fragen auf: „Nicht nur von den Gästen im vergangenen Jahr, sondern auch seitens des Veranstalters iVents wurden wir für unsere Arbeit ausdrücklich gelobt. Besonders hervorgehoben wurden die schönen rosa Dirndl, die Blumendekoration, die gut funktionierende Logistik sowie die durchwegs positive Stimmung.
Der Verdacht, dass der Fördergeber mitbestimmt, wer mitmachen darf, liegt über der Innenstadt.
Dass die Hütte laut Aufsteirern-App an den slowenischen Tourismusverband geht und die genannte soziale Organisation lediglich mit einem kleinen Verkaufsstand vertreten sein wird, sollte dabei nicht unerwähnt bleiben“, erklärt Joe Niedermayer von den RosaLila PantherInnen.
Die unterschiedlichen Begründungen lassen weiterhin offen, wie die Entscheidung tatsächlich zustande gekommen ist. Aus Sicht der RosaLila PantherInnen wäre eine transparente und nachvollziehbare Kommunikation im Interesse aller Beteiligten.














