Die Beratung von fremdsprachigen LGBTIQ Personen oder von Flüchtlingen ist eine besondere Herausforderung für uns. Zum Einen kommen diese Menschen oft aus anderen Kulturkreisen und zum Anderen haben sie traumatische Erlebnisse hinter sich.
Um sprachliche Barrieren zu überwinden, haben wir einen Pool an Menschen, die uns ehrenamtlich bei Beratungen mit ihren Sprachkenntnissen unterstützen. Teilweise kommen diese DolmetscherInnen auch aus unseren Community-Kreisen.
Dies zeigt einmal mehr, dass die Qualität der Inhalte wichtig ist, aber nicht das Hauptkriterium einer guten Beratung darstellt. Vielmehr soll der Mensch mit seinen Gefühlen im Mittelpunkt stehen. Die Qualifikation unserer BeraterInnen basiert auf den eigenen Lebenserfahrungen. Dieses Peer-Beratungsprinzip hat sich speziell in unseren Bereichen, wo es um Sexualität, Liebe und Anerkennung geht, sehr bewährt.
Bei den Hilfesuchenden handelte es sich bis dato ausschließlich um schwule Männer. Ihnen würde in deren Herkunftsländern meist der Tod drohen. Wenn Flüchtlinge wegen ihrer sexuellen Orientierung ihr Land verlassen müssen und nach Österreich kommen, sind sie in Erstaufnahmezentren oft doppelt benachteiligt. So wird in Flüchtlingsheimen mit guten Absichten versucht, Menschen aus gleichen Ländern zusammen zu beherbergen.
Da die eigenen Landesgenossen häufig homophobe Tendenzen zeigen, stellt dies für homosexuelle Flüchtlinge meist ein großes Problem dar. So haben sie erst wieder Angst, ein offenes Leben zu führen. Um den Flüchtlingen die Integration zu erleichtern, bemühen sich unsere ehrenamtlichen Mitglieder, sie einzubinden.
Wir bieten neben unserem Angebot auch gemeinsame soziale Freizeitaktivitäten wie etwa Ausflüge unserer Gruppen oder Partys an.













