Der Landarbeiter Friedrich Schöninger wurde wegen seiner Homosexualität 1938 verhaftet und 1939 zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Er kam aber in die berüchtigten Emslandlager, die als Straflager mit Zwangsarbeit dienten, berichtete Historiker Hans-Peter Weingand. Nach dem Ende der eigentlichen Strafe kam er auf Anweisung der Kripo Graz 1941 in das KZ Dachau, dann nach Ravensbrück und Sachsenhausen. Im August 1942 wurde er in die Tuberkulosestation des KZ Dachau überführt und starb dort. Wir waren auch bei dieser Stolpersteinverlegung als Familienersatz und Community Vertretung mit Regenbogenfahnen dabei.










