Erst eingeladen, dann ausgeladen – und schließlich doch wieder zurückgebeten: Am Ende wurde „Jodie’s Fuxteifslwüde Jausn Hütten“ zu einem echten Publikumsmagneten beim Aufsteirern 2025. Für die Rückkehr aufs Fest mussten wir uns „zur Volkskultur bekennen“ und versprechen, „nicht zu provozieren“. Was auch immer das genau heißen soll.
Selbstverständlich bekennen wir uns zur Volkskultur – genauso wie zur Clubkultur. Denn Kultur, das sind wir alle. Und Kultur ist das, was wir daraus machen. „Provokation“ ist nicht Inhalt unserer Arbeit. Nicht einmal eine Pride hat das Ziel, zu provozieren – sie steht für Sichtbarkeit, Gleichstellung und Lebensfreude. Provokation schafft Streit. Wir hingegen freuen uns, dass das Aufsteirern so friedlich, vielfältig und schön verlaufen ist.
„Wir sind überwältigt und dankbar für das viele positive Feedback.“, so Joe Niedermayer, Vorsitzender der RosaLila PantherInnen, „Gleichzeitig gibt es auch kritische Stimmen, die uns vorwerfen umgefallen zu sein oder uns zensieren zu lassen. Das weisen wir klar zurück – so etwas würden wir nie tun. Die Hütte wurde von Jodie genau so umgesetzt, wie es im ursprünglichen Konzept vorgesehen war. Alle Befürchtungen, dass eine andere Hütte provozierend hätte wirken können, haben sich als unbegründet herausgestellt.
Ganz im Gegenteil: Durch dieses steirische Hüttendrama ist es uns gelungen, neues Vertrauen zum Landeshauptmann Kunasek und zur FPÖ aufzubauen. Dieses Vertrauen ist entscheidend für eine gemeinsame Zukunft und eine positive Weiterentwicklung unserer Arbeit der Steiermark.“
Gemeinschaft statt Ausgrenzung
Wir möchten uns von Herzen bei allen bedanken, die uns in den letzten Wochen so großartig unterstützt haben. Ihr habt gezeigt: Volkskultur bedeutet nicht Ausgrenzung, sondern Gemeinschaft. Das vergangene Wochenende war ein wunderbarer Beweis dafür, wie solidarisch und bunt die steirische Gesellschaft ist.
Schon im Vorfeld haben wir enormen Rückhalt gespürt – und am Fest selbst noch einmal mehr. Die Gäste standen Schlange, die Stimmung war offen, herzlich und voller Lebensfreude. Es gab keine kritischen Blicke, nur offene Herzen.
Ein Ort der Begegnung
Besonders gefreut hat uns, dass viele prominente Gäste aus allen politischen Lagern bei uns vorbeigeschaut, verweilt und gemeinsam gefeiert haben. Unsere Hütte wurde so zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders.
Einzig der Besuch der FPÖ blieb leider aus – auch darüber hätten wir uns gefreut. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr!
Danke & Ausblick
Zum Schluss möchten wir noch einmal sagen: Danke an alle, die dieses Fest für uns zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Gemeinsam haben wir die Welt am Wochenende ein kleines Stück besser gemacht.
Wir freuen uns schon jetzt auf das Aufsteirern 2026!
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