Die Wiener Stand-up-Comedienne und Aktivistin Towander Flagg erzählt in ihrem Debütroman „Der Galgen fragt nicht, welcher Hals“ von einer Kopfgeldjägerin, die sich auf die Suche nach einer berüchtigten Revolverheldin macht und queer durch den Wilden Westen reitet. Sie beleuchtet das Spannungsfeld zwischen historisch korrekter Sprache und einem sensiblen Umgang mit Sexismus und Rassismus. Im Anschluss wurde über Stereotypen in einem traditionell weiß und männlich dominierten Genre diskutiert. Letzteres erfuhr man durch Flaggs sprachliches Gespür und die feministische Aneignung einer frische Präriebrise.














